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| Wolfgang Amadeus Mozart |
| Klavierkonzerte Vol. 1-10 |
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Bamberger Symphoniker,
Leitung Frank Beermann |
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| Arte Nova (Sony BMG) 82876 82576 2 |
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| Press review |
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| >> CD-Tipp Bayern 4 Klassik (Jürgen Seeger) vom 15.07.2006 |
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Auch bei der Gesamteinspielung der Mozart Klavierkonzerte, die der Pianist Matthias Kirschnereit zusammen mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Frank Beermann in den letzten Jahren realisierte, dürften – ganz im Sinne Mozarts - Kenner und Nichtkenner gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Die erste CD aus dieser Zusammenarbeit wurde 1999 aufgenommen und über einen Zeitraum von sechs Jahren wurden die Konzerte dann auf Einzel-CDs veröffentlicht. Soeben ist die komplette Edition in einer Box mit 10 CDs erschienen. Diese Gesamtaufnahme
untermauert den Ruf des 1962 in Westfalen geborenen Matthias
Kirschnereit, einer der interessantesten Pianisten seiner Generation zu
sein.
So heiter verspielt das A-dur-Konzert KV 414 klingt, so tiefgründig-dramatisch ist das d-moll Konzert KV 466 angelegt, das eine aufgesetzt-pathetische Musizierhaltung genausowenig verträgt, wie eine effektvoll-überdrehte Virtuosität. Solist und Orchester finden auch hier genau den richtigen Ton. „Flexibilität, Leichtigkeit, Frische und Durchlässigkeit“ sind für Kirschnereit von besonderer Bedeutung. Die Aufnahmen beweisen, daß er seinem Anspruch auf überzeugende Weise gerecht wird.
Die Konkurrenz an Einspielungen der Mozart-Klavierkonzerte ist groß. Hier mitzuhalten ist kein Problem für Matthias Kirschnereit und die Bamberger Symphonhiker die mit ihrem homogenen Klang der Streicher und der beinahe „sprechenden“ Flexibilität der Bläser zeigen, daß sie in der ersten Liga mitspielen. Eine persönliche Handschrift erhalten diese Aufnahmen übrigens auch durch die eigenen Kadenzen, die Matthias
Kirschnereit in einige der Konzerte einfügt. Soweit vorhanden spielt
er freilich die Kadenzen Mozarts. |
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| >> WAZ Wochenende vom 24.06.2006 |
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Es sind nicht immer die Lauten auch die Besten. Matthias Kirschnereit, der immerhin bei Festkonzert zur 300-Jahr-Feier St. Petersburgs Rachmaninows zweites Klavierkonzert spielte, ist ein sympathisch uneitler Pianist. Nach und nach hat der in Dorsten geborene Rostocker Professor für Arte Nova (Sony BMG) eine Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart eingespielt. Mit den Bamberger Symphonikern unter Frank Beermann.
Diese Aufnahme ist bemerkenswert, weil sie wirklich preiswert, aber nun wirklich in der Interpretation nicht billig ist. Natürlich gibt es - denken wir nur an Clara Haskil oder Alfred Brendel - gewichtige Referenzaufnahmen. ABer gerade weil Matthias Kirschnereit so ungekünstelt natürlich spielt, weil er im großen Entwicklungsstrang dieser faszinierenden Konzerte nicht auf Überakzentuierungen setzt, ist diese Auseinandersetzung so bezwingend. Man denkt an Thomas Bernhard: einfach kompliziert.
Denn simpel sind diese Deutungen keineswegs, die in den "großen" Konzerten auch das Musikdrama und in den langsamen Sätzen die Abgründe entdecken. Dirigent wie Pianist versuchen, zwischen historischer Aufführungspraxis (was die Klangrede und den "schlanken" Mozart betrifft) und moderner Auffassung zu vermitteln. Das ist inspirierend, zumal die Bamberger sich als quicklebendig erweisen. Ein schöner Beitrag zum Mozart-Jahr!
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| >> DIE WELT, Kai Luehrs-Kaiser vom 01.08.2006 |
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Unter den Mozart-CDs dieses Jahres sind wenige so gelungen wie die Klavierkonzert-Box des deutschen, in Namibia aufgewachsenen Pianisten Matthias Kirschnereit.
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| >> FONO FORUM 10/2006, Attila Csampai vom 20.09.2006 |
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(...) Allein der Abschluss der Zehn-CD-Edition des deutschen Pianisten Matthias Kirschnereit sorgte für den ersehnten Lichtblick im sonst so düsteren Mozart-Jahr: Sein mit den Bamberger Symphonikern und dem Dirigenten Frank Beermann in sieben Jahren bedächtig produzierter Zyklus vereinigt auf ansprechende Weise die Ausdrucksmöglichkeiten eines modernen Konzertflügels mit den Klangidealen des Historisten – also mit Transparenz, dramatischer Interaktion, belebter Klangrede. Das Klavier bleibt Primus inter Pares und gerät trotz perlendem Non-Legato-Spiel nie in die Gefahrenzone des allzu Schönen und Polierten, da Kirschnereit es versteht, jede Phrase als Teil eines Kommunikationsprozesses zwischen Klavier und Orchester kenntlich zu machen. Sein Mozart-Zyklus repräsentiert musikalisch den derzeitigen „Stand der Dinge“ in Mozart-Klavierkonzerten, und es ist ein Zeichen der Hoffnung, dass in solchen geschützten Nischen, abseits des großen Star-Rummels und noch weiter weg vom derzeit angesagten, schier unerträglichen Mozart-Gesäusel, auch heute interpretatorische Fortschritte möglich sind (...) |
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| >> NDR INFO CD-Tipp der Woche im Juli 2006 vom 07.07.2006 |
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Der Solist Matthias Kirschnereit legt eine völlig eigenständige Mozart-Interpretation vor. (…) Ohne sich an fremden Götzenbildern orientieren zu müssen, ist Kirschnereit zu einer eigenen Mozart-Lesart vorgedrungen. Sie überzeugt auf allen Ebenen - spielerisch leicht und perlend, analytisch klar, in der Artikulation schlüssig, musikalisch und emotional ansprechend. Alles ist durchdacht, wie auch Kirschnereits selbst verfasste Kadenzen.
(…) Ein krönender Abschluss einer durchweg hochwertigen Gesamtaufnahme.
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| >> STEREO 9/2006, Oliver Ford vom 01.09.2006 |
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Kirschnereit überzeugt im gesamten Zyklus durch eine natürliche, individuelle und mit viel Spielfreude angereicherte Wiedergabe.
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| >> WDR 3 HörZeichen, Dieter Glave vom 12.09.2006 |
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Passagen von geballter Energie, ein funkelnder … Klavierton, ein flexibel mitgehendes Orchester, vorzügliche Transparenz in der Aufnahme … diese Einspielung [dürfte sich] trotz Konkurrenz der großen Namen wohl auch langfristig am Markt behaupten.
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| >> PIANO NEWS September/Oktober 2006, Carsten Dürer vom 18.09.2006 |
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(…) bei der Qualität der Einspielung und Interpretationen eigentlich ein Muss für jeden Mozart- und Klavierfreund.
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| >> klassik.com, Felix Stephan vom 22.08.2006 |
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Matthias Kirschnereit präsentiert sich unmissverständlich als Virtuose. Sein Spiel ist brillant, effektvoll und zugleich von einer erfrischenden Natürlichkeit. Selten hat man Mozart präziser artikuliert und gestaltet gehört. Ein funkelnder, energiegeladener, vorwärts drängender Ton ist Kirschnereits Mozartspiel zueigen – ein Markenzeichen, das ihn gegenüber der Konkurrenz unverwechselbar macht. In seinen besten Momenten sprüht Kirschnereit vor Inspiration, trifft aus dem Moment heraus überraschende, aber vollkommen überzeugende künstlerische Entscheidungen und vermag den Zuhörer bis zur Atemlosigkeit zu fesseln. |
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| >> Leipziger Volkszeitung – Musik und Markt, Peter Korfmacher vom 21.07.2006 |
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Pianist Matthias Kirschnereit gelingen in den späten, den berühmten Konzerten berückende Laufkaskaden voller Esprit, Linien voller Schönheit.
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| >> Klassik-CD des Monats in AUDIO 10/2006 vom 28.09.2006 |
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Gulda, Brendel, Peruhia, Uchida - die Reihe starker Mozart-Pianisten ist lang. Matthias Kirschnereit wird man künftig dazurechnen müssen. Der 43-jährige Klavierprofessor ist gewiss kein Alles-anders-Macher. Doch seine Mozart-Sicht ist derart lebendig und hellwach, dass sie aufhorchen lässt. Kein Süßholzgeraspel, keine jungwilden Showeffekte: Kirschnereit lotet tiefer, sucht und findet feinste Trübungen und Aufhellungen der Gefühle, macht hauchzarte Schwankungen zum Ereignis - ein Seismograph intimer Momente. Deshalb klingen diese 23 Klavierkonzerte so spannend.
Die Einspielung setzt mit Nr. 5 ein - die ersten vier Beiträge Mozarts sind Bearbeitungen fremder Werke. Kirschnereit, äußerst diskret begeleitet von Frank Beermanns sehr transparent ausgeleuchteten Bamberger Symphonikern, läßt sich Zeit, bevorzugt moderate Tempi und kann so den Gefühlskosmos der Konzerte entfalten - empfindsam bis frech, heiter bis tragisch. Immer wieder bricht er mit liebgewordenen Hörgewohnheiten.
Die gerne heraufbeschworene Beethovensche Dramatik wird man im allegro assai des d-Moll -Konzerts KV 266 vergeblich suchen - stattdessen glasklare Energie, trocken, markant, vehement. So beseelt, stockend und herzergreifend hat man das berühmte Adagio aus KV 488 selten gehört. EIn Klagegesang an den Grenzen zur Stille - mit himmlischen Längen. |
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