| DISKOGRAPHY
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| Johannes Brahms |
| Sonate fis-moll Op. 2; 16 Walzer Op. 39; Scherzo es-moll Op. 4
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| Arte Nova (BMG) 74321 97 433 2 |
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| Press review |
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| >> Piano News vom 12.03.2003 |
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Kirschnereit begeistert den Zuhörer mit seiner schlanken und akzentuierten Spielweise, die die fis-moll Sonate transparent erscheinen lässt. Die mittleren Sätze formt er mit Tonschönheit und Anschlagkultur, so dass das melancholisch-nachdenkliche Wesen Brahms’ dieser Tage ans Licht befördert wird. Die Liebe Brahms’ zum Volkston dieser Stücke (Walzer op.39), zur Einfachheit der Melodie, verbunden mit einem technisch herrlich ausgetüftelten Klaviersatz wird deutlich und zeigt die Technik und die Spielfreude des Interpreten auf höchstem Niveau. Das sich anschließende Scherzo es-moll bedeutet dann höchste Herausforderung für den Pianisten: Und Kirschnereit besteht diese Herausforderung bravourös. (Carsten Dürer) |
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| >> Fono Forum vom 03.07.2003 |
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Matthias Kirschnereit hat sehr Gewichtiges mitzuteilen. Als Kontrapunkt zu seinem durchdachten, angenehm entspannten Zyklus der Mozart-Klavierkonzerte widmet er sich nun Johannes Brahms: Die Sonate op. 2 dokumentiert, wie dieser unprätentiöse Pianist den spezifischen Brahms-Ton zwischen Wärme, Verschattung und auftrumpfender Geste trifft. Die Walzer spielt er weit aus dem Salon hinaus – als Reigen gebrochener Stimmungen fast schon dem Fin de Siècle zuzuordnen. Und das Scherzo op. 4 nutzt er, um nicht nur manuelle Kraft zu demonstrieren, sondern jenen bohrenden Zugriff, der Brahms den Ausdruck der Unnachgiebigkeit verleiht. (Ste) |
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